Vorsorge

Risikolebensversicherung: Wer braucht sie wirklich?

Die Risikolebensversicherung (RLV) zahlt eine vereinbarte Summe, falls du vor Vertragsende stirbst. Sie ist kein Sparprodukt, sondern reine Absicherung – und entsprechend günstig.

Nein, oft von Bank gefordert ab 5 EUR/Monat

Worum geht es?

Anders als die Kapitallebensversicherung ist die Risiko-LV reiner Todesfallschutz ohne Sparanteil. Stirbst du während der Laufzeit, erhalten die Hinterbliebenen die Summe steuerfrei.

Wann ist sie sinnvoll?

  • Junge Familien mit Kindern
  • Ungleichverteiltes Einkommen im Paar
  • Immobilienfinanzierung: oft von Bank gefordert
  • Gewerbekredite

Worauf du achten solltest

  • Versicherungssumme 3–5x Jahresbrutto, bei Kredit mindestens Restschuld
  • Laufzeit passend (bis Kinder erwachsen, bis Kredit getilgt)
  • Über-Kreuz-Abschluss bei Paaren (spart Erbschaftsteuer)
  • Verzicht auf Ereigniskatalog-Einschränkungen

Was kostet es?

Für 30-Jährige, Nichtraucher, gesund: ab ca. 5 EUR/Monat für 250.000 EUR Summe und 25 Jahre Laufzeit. Raucher deutlich teurer.

Häufige Fragen

Brauche ich eine Risiko-LV, wenn ich Single ohne Kinder bin?

Meist nein. Die Risiko-LV schützt Hinterbliebene – ohne finanziell abhängige Personen ist sie überflüssig.

Wie hoch soll die Summe sein?

Faustregel: das 3- bis 5-fache deines Jahresbruttos, damit die Familie mehrere Jahre überbrücken kann. Bei Kredit mindestens die Restschuld.

Was bedeutet Über-Kreuz-Abschluss?

Partner A versichert Partner B und umgekehrt. Der jeweilige Begünstigte bekommt im Todesfall die Auszahlung und muss keine Erbschaftsteuer zahlen.

Zahlt die RLV auch bei Selbstmord?

Ja, in der Regel nach einer Karenzzeit von 3 Jahren. In den ersten 3 Jahren nur bei unfreiwilligem Tod.

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