Pflegezusatzversicherung (Pflege-Bahr, Pflegetagegeld) erklärt
Ein Pflegeheim kostet in Deutschland im Schnitt 4.500 EUR/Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung zahlt einen Teil, der Rest geht ans Vermögen – und bei Bedarf an die Kinder. Die Pflegezusatzversicherung deckt diese Lücke.
Worum geht es?
Drei Varianten: Pflegetagegeld zahlt pro Pflegetag, Pflegerente zahlt monatlich, Pflegekosten erstattet konkrete Ausgaben. Pflege-Bahr ist der staatlich geförderte Ein-Baustein.
Wann ist sie sinnvoll?
- Ab 40–50 Jahren prüfen, sinnvoll abschließen
- Bei Vermögen, das man nicht für Pflege aufzehren will
- Zur Entlastung der Kinder
- Pflege-Bahr nur als Minimalschutz, private Tarife meist besser
Worauf du achten solltest
- Leistung ab Pflegegrad 1 oder erst Pflegegrad 2?
- Dynamik zur Inflationsanpassung
- Beitrag im Leistungsfall befreit
- Keine Wartezeit bei Unfall
- Gesundheitsprüfung – früh abschließen
Was kostet es?
Ab 40: ca. 20–40 EUR/Monat für Pflegetagegeld 50 EUR/Tag. Ab 60: schnell 80 EUR/Monat.
Häufige Fragen
Brauche ich eine Pflegezusatz, wenn ich gesetzlich versichert bin?
Die gesetzliche Pflege zahlt nur pauschale Beträge. Die Differenz zu realen Heimkosten wird aus dem Eigenvermögen finanziert. Pflegezusatz verhindert das.
Was ist Pflege-Bahr?
Ein staatlich geförderter Tarif ab 10 EUR Eigenbeitrag pro Monat. Leistung oft zu niedrig für realen Bedarf – besser als nichts, aber meist nicht ausreichend.
Ab welchem Alter abschließen?
Je früher, desto billiger. Sinnvoll ab 40, spätestens Anfang 50. Vor dem 35. Geburtstag oft noch nicht dringend.
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