Tierkrankenversicherung: OP-Schutz oder Vollschutz?
Eine OP beim Hund oder der Katze kostet schnell 3.000 EUR und mehr. Seit 2022 gilt eine neue Gebührenordnung, die Kosten deutlich erhöht hat. Die Tierkrankenversicherung federt das finanzielle Risiko ab.
Worum geht es?
OP-Schutz zahlt nur Operationen, Vollschutz auch ambulante Behandlungen, Medikamente, Diagnostik. Vollschutz ist deutlich teurer, aber komplett.
Wann ist sie sinnvoll?
- Bei jungen, gesunden Tieren – Abschluss solange keine Vorerkrankungen
- OP-Schutz als Minimum
- Vollschutz bei hoher Risikoneigung oder rassentypischen Erkrankungen
- Weniger sinnvoll bei bereits alten oder kranken Tieren (Ablehnung/hoher Beitrag)
Worauf du achten solltest
- Keine bzw. kurze Wartezeit
- GOT-Satz bis 3–4-facher Satz gedeckt
- Unbegrenzte Jahreshöchstsumme bevorzugen
- Altersstaffelung des Beitrags
- Selbstbeteiligung-Option
Was kostet es?
OP-Schutz ab ca. 15 EUR/Monat, Vollschutz 40–100 EUR/Monat je nach Rasse und Alter.
Häufige Fragen
Lohnt sich Tierkranken für Katzen?
Wenn die Katze Freigang hat oder zu Erbkrankheiten neigt, ja. Reine Stubenkatzen: OP-Schutz reicht oft.
Was ist GOT?
Die Gebührenordnung für Tierärzte. Gute Tarife decken bis zum 3- oder 4-fachen Satz – wichtig bei Notfällen und teuren Behandlungen.
Kann ich einen alten Hund noch versichern?
Meist bis 7 Jahre problemlos, danach nur eingeschränkt oder mit Risikozuschlag. Bestehende Erkrankungen sind oft ausgeschlossen.
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