Hundehalterhaftpflicht: Pflichten und Leistungen
Ein Hund, der jemanden beisst oder einen Unfall verursacht, kann Schäden in Millionenhöhe anrichten. Die Privathaftpflicht schließt Hunde nicht ein – du brauchst eine separate Police.
Worum geht es?
Die Hundehaftpflicht zahlt Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die dein Hund verursacht. In 10 Bundesländern ist sie inzwischen Pflicht – bei Listenhunden in allen Ländern.
Wann ist sie sinnvoll?
- Bei jedem Hund, immer
- Verpflichtend in: Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen, Nordrhein-Westfalen, Bremen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern
- Bei Listenhunden bundesweit Pflicht
- Für Welpen ab der Übernahme
Worauf du achten solltest
- Deckungssumme mindestens 5 Mio. EUR, besser 10 Mio.
- Mietsachschäden mitversichert
- Gefälligkeitsschäden (Freundin passt auf Hund auf)
- Auslandsschutz für Urlaub
- Ungewollter Deckakt mitversichert
Was kostet es?
Ab ca. 4 EUR/Monat, Listenhunde und Problemrassen teurer (ab 8 EUR/Monat).
Häufige Fragen
Ist Hundehaftpflicht gesetzlich vorgeschrieben?
In 10 Bundesländern ja. In allen anderen faktisch unverzichtbar, weil Haftung unbegrenzt ist.
Ist der Hund in meiner Privathaftpflicht mitversichert?
Nein. Hunde sind grundsätzlich ausgeschlossen und brauchen eine separate Police.
Sind Welpen schon versicherbar?
Ja, ab Übernahme. Manche Versicherer bieten Welpenrabatt im ersten Jahr.
Was kostet Hundehaftpflicht für Listenhunde?
Je nach Rasse und Bundesland 8–25 EUR/Monat. Oft mit Auflagen wie Wesenstest.
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